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Große Einbußen bei der Honigernte (Archiv)
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| Archiviert: 29.07.2010 Die niederösterreichischen Imker befürchten wegen des nasskalten Wetters im heurigen Frühjahr Ernteeinbußen von bis zu 50 Prozent. Stellenweise ist sogar die gesamte Blütenhonigernte verloren.
Heuer teilweise überhaupt kein Blütenhonig
Im Ötscherland, im Waldviertel und in Teilen des Weinviertels gab es heuer wegen des kalten Wetters überhaupt keinen Blütenhonig, denn die Bienen konnten bei den niedrigen Temperaturen nicht ausfliegen. ?
Im südlichen Niederösterreich ging die Akazienhonigernte um ein Drittel zurück. Die Hoffnungen der 3.150 niederösterreichischen Imker ruhen auf dem Waldhonig.
Mit Preissteigerungen muss gerechnet werden
Beim Niederösterreichischen Imkerverband geht man von einem 50-prozentigen Ernterückgang aus, daher müsse man auch mit Preissteigerungen rechnen. Sie sollen 20 bis 40 Cent pro Kilogramm betragen.
Jährlicher Pro Kopf-Verbrauch: 1,2 kg Honig
In Niederösterreich wird etwa ein Viertel der heimischen Honigernte von durchschnittlich 6.000 Tonnen hergestellt, also rund 1,2 bis 1,4 Millionen Kilogramm Honig pro Jahr.
Österreich zählt mit einem jährlichen Pro Kopf-Verbrauch von 1,2 Kilogramm nach Griechenland zu den fleißigsten Honigkonsumenten.
imred, 29.06.2010
Thema: Konsumenteninfo
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